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Warum es kein freies Tibet geben wird

März 19, 2008 · 3 Kommentare

China wird Tibet niemals unabhängig werden lassen, im Gegenteil: Der kulturelle Genozid wird sich verstärken. Der Grund liegt bei den wirtschaftlichen Interessen.

Es gibt sehr viele Bodenschätze, besonders riesige Gasvorkommen. Diese und teils schon in Bau befindliche Wasserkraftwerke (in Tibet entspringen die meisten großen Flüsse in diesem Teil Asiens), sollen helfen den Energiehunger Chinas zu stillen. Desweiteren sind große Industriekomplexe in Tibet im Bau oder geplant. Millionen von Chinesen (ich habe einmal von 20 Millionen gehört) sollen zuwandern, so dass die Tibetaner schon bald eine Minderheit im eigenen Land sein werden.

So traurig wie es ist, aber ich glaube nicht, dass sich da noch etwas ändern lässt.

Ich persönlich boykottiere schon lange chinesische Waren- soweit dies möglich ist.

Kategorien: Allgemein · Gesellschaft · Politik

3 Antworten bis hierher ↓

  • ephemeridenzeit // März 19, 2008 um 7:12 |

    Neben Bodenschätzen, Gasvorkommen, Wasserkraftwerke fehlen noch zwei sehr wichtige Punkte in der Aufzählung:
    Erstens hat man im Tibet eine sehr seltene Tierart entdeckt, nämlich den ‘Wolf in der Mönchskutte’. Und zweitens kommen da viele Höhenluft-angepasste Spitzensportler für die Olymischen Spiele her.
    Wenn das kein Gründe für Repressalien bei Unabhängigkeitsbestrebungen sind -
    ruft: Die Ephemeridenzeit

  • zapfle // März 20, 2008 um 3:12 |

    Jedes besetzte Volk hat ein recht auf Unabhängigkeit…

  • ephemeridenzeit // März 21, 2008 um 8:37 |

    Jedes besetzte Volk hat ein Recht auf Satire, möchte die Ephemeridenzeit ergänzen. Und verweist auf den vorherigen Kommentar.

    PS Falls das nicht deutlich genug war: Mein Beileid gilt ausdrücklich den Tibetanern. Und die IOC sollte sich auf immerdar schämen für ihre fadenscheinigen Ausflüchte, ein Boykott der Olympischen Spiele in China würde nichts bewegen und nur die falschen treffen. Diese Argumente gab es 1936 auch. Geholfen hat es den deutschen Juden nichts und die Herren und Damen Olympische Spiele-Teilnehmer inkl. der Medien haben sich nachher wahrscheinlich mit ebenso reinem Gewissen geschmückt, wie es die Sportler, IOCler und auch Öffentlich-Rechtlichen Sender heute tun werden. Sollen sie doch verrecken in den Gefängnissen, die doofen Tibetaner, the Show must go on… Das leider sind die wahren Beweggründe des internationalen Handelns. Weggucken, wegducken, weitermachen.
    Österliche Grüße! von der Ephemeridenzeit

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